16.00 Uhr

Theater Rootslöffel (Nürnberg) – „Hans im Glück“


nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Für Kinder von 4 - 10 Jahren und für Erwachsene
Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Hans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen Klumpen Gold. So groß wie sein Kopf. Diesen tauscht er gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans, und die Gans gibt er für einen  Schleifstein her. Zuletzt fällt ihm noch, als er trinken will, der schwere Stein in einen Brunnen. Endlich ist er glücklich. Er muss den schweren Stein nicht mehr tragen. „So glücklich wie ich, rief er aus‚ gibt es keinen Menschen unter der Sonne“. Mit leichtem Herzen und frei von aller Last ging er nun dahin, bis er daheim bei seiner
Mutter angekommen war. Ist der Hans gutgläubig und lässt sich ständig betrügen? Ist er dumm? Oder hat er erkannt, dass es noch andere Werte gibt als Gold und Geld? Ist die Vermeidung von Unlust nicht auch ein großer Wert? In dem bekannten Märchen werden der Unterschied zwischen Haben und Sein, die Kunst des Loslassens und die daraus resultierende innere Freiheit verhandelt. Denn auch wenn sich der materielle Wert bei seinen Tauschgeschäften zusehends verringert, wird Hans doch zusehends glücklicher. Trotz des großen Themas ist die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren leicht verständlich. Das Märchen der Brüder Grimm ist fantasievoll und verspielt umgesetzt. Der Humor kommt nicht zu kurz.

„Die Inszenierung, die nur mit Gestik, Mimik, Staffelei, Papier und Stift auskommt, setzt auf die Kraft der Phantasie und zeigt schelmisch auf, dass Reichtum nichts mit Zufriedenheit zu tun hat und Freunde im Leben sehr viel mehr wert sind als der schnöde Mammon. Das passiert ohne Moralkeule, dafür aber mit Gags sowohl für Kinder als auch für Erwachsene — letztere werden in den 45 Minuten nämlich auch wunderbar unterhalten. Die Botschaft ist ohnehin eine, die wir Großen wahrscheinlich viel nötiger haben,“ schrieben die Nürnberger Nachrichten nach der Premiere.

Thomas Herr hat den Klassiker der Gebrüder Grimm, dessen Aktualität die Entstehung vor 200 Jahren locker aufwiegt, ins Heute transferiert. In Anwanden ist das Theater Rootslöffel, das zur Gründerbewegung des Kindertheater-Wunders von Nürnberg gehört, mit ihrer Fassung der „Schatzinsel“ samt rotierender Rundbühne in bester Erinnerung.

 „Hans im Glück“ wird gespielt von Frizz Lechner und Thomas Herr. Groß und Klein t – nichts wie rein!

 

 

19.00 Uhr:

„Doppelkopf mit Streichquartett“ – ein steiler Kabarett-Gipfel

Monika Gruber &  Andreas Rebers

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Der KulturPalast Anwanden pflegt eine lange Tradition außergewöhnlicher Bühnen-Begegnungen. Dieser hochkarätige Satire-Abend mit Monika Gruber und Andreas Rebers setzt diese Tradition mit Großkönnern ihrer Zunft fort.

 

Andreas Rebers steht für unkonventionelles und innovatives Solo Kabarett. Man kennt ihn als Reverend Rebers, den Hausmeister des Herrn, den Blockwart Gottes und Oberbrandmeister des Fegefeuers. Seine Auftritte begreift er selber als unterhaltsamen Exorzismus, den er mithilfe von Akkordeon und E-Piano mit großem Erfolg bundesweit durchführt. In der Regel arbeitet er allein, aber manchmal, wenn die Zwiebel juckt, wird er zum Teamplayer.

 

So musizierte er schon mit Musikern aus der Türkei, Griechenland, Portugal oder Israel; er spielte Kabarettprogramme in Belgrad, Sofia, Lissabon und Helsinki und seit fünf Jahren lädt er zu seiner „Bergpredigt" am Spitzingsee in die Bayerischen Alpen ein. Dort hat er schon mit Helmut Schleich, Bruno Jonas und der Well-Familie für einen freien Blick gesorgt.

 

In diesem Jahr beginnt die „Abrissbirne auf zwei Beinen“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) nun mit „Doppelkopf“ eine Kabarett-Reihe im KulturPalast Anwanden. Zur Auftaktveranstaltung hat er sich mit Monika Gruber verabredet, die sich ansonsten 2017 sehr rar macht auf den Bühnen dieses Landes.

 

Monika Gruber ist zur Zeit die bekannteste und erfolgreichste bayerische Kabarettistin. Abseits des politisch korrekten Mainstreams hat sie sich mit enormer sprachlicher Virtuosität, Herz und Verstand bundesweit ein riesiges Publikum erspielt. Im Fernsehen arbeitete sie mit Bruno Jonas, Rick Kavanian, ist regelmäßiger Gast in der "heute Show" und aktuell in der Fernsehserie "Hubert und Staller" mit Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau.

 

Eigentlich kennen sich Gruber und Rebers nur von ein paar Fernsehsendungen und einem gemeinsamen Theaterbesuch in München. Aber beide wussten immer, was der andere gerade auf der Bühne oder vor der Kamera macht, und da war es nur eine Frage der Zeit, dass man einmal gemeinsam auf die Bühne geht.

 

 

Hier trifft Frau auf Mann, Nord auf Süd und kühles Hochdeutsch auf heißes Bayerisch. Und sollten die beiden in den Eskalationsmodus schalten, gibt es noch ein klassisches Streichquartett mit Musikern des Bayerischen Staatsorchesters, die im Ernstfall für die Mediation zuständig sind. Auf dem Programm steht unter anderem "Friedliche Militärmusik".

 

Alles außer gewöhnlich wird diese Begegnung beim KulturPalast auf Gut Wolfgangshof.

 

21:30 Uhr

Simon & Jan – „Halleluja!“ (Musiksatire)

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Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“ (WNZ) werden mit Preisen geradezu überschüttet (zuletzt etwas auch den Bayerischen Kabarettpreis) und hinterlassen in ganz Deutschland ein jubelndes Publikum!


Im KulturPalast Anwanden begeisterten sie zuletzt als Teil eines „Artgenossen“-Abends mit Song-Doyen Stefan Stoopok. Nun kommen die beiden mit ihrem hoch gelobten, neuen Programm „Halleluja!“ zu uns: zu feinen Gemeinheiten als Late-Nite-Satire in einer Sommernacht.


Simon & Jan werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ (Kölner Stadtanzeiger), ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger), werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ), „klare Sache: für die beiden kann es nur nach oben gehen“.

 

21.30 Uhr

Song Ping Pong mit Dirk Hess, Lennart Salomon, Neil Hickethier

 

"Song Ping Pong" ist ein geniales Konzept von leidenschaftlichen Songwritern, die sich in wechselnder Besetzung die musikalischen Bälle auf der Bühne zuspielen. Es wird nur ausgemacht, wer das erste Lied spielt, dann wird der Ball musikalisch weitergegeben. Dabei ist erlaubt, was gefällt! So entsteht jeden Abend eine andere, neue Dynamik. Beim KulturPalast-Festival sind die Magier des Liedermaching an drei Abenden in verschiedenen Besetzungen und an verschiedenen Orten des Guts Wolfgangshof zu erleben. Am 23. Juni teilt sich folgendes Trio die Bühne: Dirk Hess (John Q. Irritated, Hot Klub), Lennart A Salomon (Thomas D, Max Mutzke, Joachim Witt, und der Hamburger deutschsprachige Songwriter Neil Hickethier.